Cookies and Good Intentions.

10 Jul

Das wird der einzige Post auf deutsch, der hier erscheint (hah, fast vier Monate später ist das nicht mehr der Fall… soso). Make no mistake: Das ist ziemlich bitter, weil ich damit ausdrücken kann und will, dass das hier meines Erachtens basics von Debatten sind, die so nur noch in deutschsprachigen Kontexten geführt werden, und die geprägt sind von allerlei Passiv-Aggressvität und dem Vorwurf, man greife andere Feminist_innen an, wenn diese nicht der eigenen Meinung seien und sich dem eigenen Feminismus (TM) nicht subordinierten. The Feminist Council has spoken!

Da mir die Debatte letztlich zu langweilig ist, weil hier über Dinge geredet wird, die vor zehn Jahren in Derailing for Dummies abgehandelt wurden, nur was kurzes und ganz schön Gemeines (da cookie destroyer is on the loose!):

1. Die ganze passiv-aggressive und mockierende Scheiße, die jetzt unter anderem hier (Update: mir wurde auch jetzt erst klar, dass yetzt ein “ally” ist – das macht die ganze Sache noch besser… m(…) und auf Twitter zu Keksen gepostet wird (und ich bin mir sicher, gleich kommt der Vorwurf, ich sei so empfindlich, wenn ich doch gleichzeitig so gemein bin zu fauxminists und den “gutmeinenden allies”… dazu gleich mehr), könnt ihr euch echt sparen. Es ist nämlich leider die nicht ganz subtile Umkehr des Diskussionsverlaufs und die Inszenierung von gewissem Unverständnis. Wenngleich es jetzt wieder lautet, dass der böse Feminismus(TM)-Parteikader wieder andere, nicht dem Parteibuch (TM) verschriebene Feminist_innen auf Linie bringen wolle und ihnen deshalb ihre Form des Feminismus’ absprach: so ist das nicht gelaufen. Es ging um den Umgang mit Sexismus und Rassismus in bestimmten Medien, um die alte Kiste, dass für solche Themen dann reine Männer*-Runden strategisch platziert werden, und wenn man dann jene Männer* für das Wiederholen von Plattitüden während gleichzeitiger Reproduktion von Sexismen und Rassimen nicht genügend lobt (Kekse), man doch schon wieder die Angry Black Feminist ist, der man einfach nie was Recht machen kann, und die Hundewelpen zum Frühstück isst. Während manche also Letztgenanntes diskutierten, kam der zum Angriff entwickelte Einwand auf, dass man ja schon viel zu gemein sei, weil was ist mit den allies, die’s zwar gut meinen, aber nicht gut machen? Ich habe also nicht Eure Form des Feminismus krititisiert, sondern Ihr meine Form des Aktivismus. Das Verdrehen solcher Sachlagen ist natürlich praktisch, aber immer nervig.

2. Zum Thema: Intent isn’t magic. Nein, wirklich: Intention != Wirkung. Und während es eine für manche beruhigende Vorstellung sein mag, dass alle fauxminists das absichtlich machen, während die failenden, wirklichen allies es doch ganz gut meinten, wenn sie ständig von “anderen Hautfarben” oder ähnlichem reden, und man da doch Nachsicht zeigen müsse, um sie nicht zu erschrecken (they spook easy, don’t they?), ist es für mich die alte Ton-Debatte. Nachzulesen bei Derailing for Dummies und everywhere on the internet. Dass manche Frauen* auch scheiße sind und manche von denen (vermeintlichen) Feminismus auch nur machen, um irgendwelche credentials abzugreifen? Geschenkt. Oft kritisiert – siehe Blogarchiv. Das aber als “Gegenargument” (für was eigentlich?) in einer Debatte um fauxminism und die fails selbsterklärter und nun beleidigter allies aufzubringen, ist Derailing, und trägt wirklich herzlich wenig zur Debatte, geschweige denn zu Lösungen bei.

3. If it’s not about you, it’s not about you. Ich kann das nicht oft genug wiederholen. Ebenso wie dies hier: jemanden einen Fauxminist zu nennen, ist nicht so schlimm, wie einer zu sein. Wenn weiße, cis, het-Männer* für ihren Aktivismus Kopfstreicheln verlangen, und sich dann dadurch angegriffen fühlen, dass man ihnen fails wie die von Deef vorwirft und ihre Erwartungshaltung kritisiert, wenngleich sie doch immer dachten, sie seien mittendrin im Good Cause, finde ich das, trotz der zerschmetternden Keks-Bilder, nebensächlich. Ich hab das gestern als Kollateralschaden bezeichnet, und bleibe gerne dabei: Kollateralschäden-“issues” sind Zeichen von Privilegiertheit. Sie machen keinen Spaß und sind anstrengend, ganz klar – aber social justice ist keine Wellness-Stätte, und wenn’s keinen Spaß macht, ist das das beste Zeichen für innerliche Auseinandersetzung mit Privilegiertheit.

Wenn sich ein weißer, männlicher Ally so krass in seinem Selbstverständnis beleidigt fühlt, dass er jetzt aus Feminismus und/oder Antirassismus (TM, natürlich) herausspaziert, dann kann’s nicht weit gewesen sein mit all jenen Anti-*Ismen. Denn, surprise: es gibt auch feminist allies, die damit umgehen können, weil sie verstehen, dass es um Auseinandersetzungen und Argumentationsweisen geht, die strukturelle Machtgefälle aufdecken sollen, und die sich an individuellen fails abarbeiten, um Gesamtmechanismen zu illustrieren. Das als “solange kritisieren, bis kein Gras mehr wächst” zu deklarieren, verkennt diese Struktur. Es wurde schon so oft geschrieben, dass “nett” sein nicht nur nichts bringt, sondern ein gegendertes Modell der Auseinandersetzung ist. Das “Ton”-Argument wird ständig von denen erhoben, die die Kritik deflektieren möchten und können. Wenn Du nett sein willst (oder besser: noch kannst): fein! Aber dann kann man auch akzeptieren, dass andere das nicht mehr sein können. Und das sind die, die sich nicht nur gelegentlich mit manchen *ismen auseinandersetzen müssen, sondern sich tagtäglich in den Fallstricken von Interdependenz befinden. Gestern hab ich einen Post verlinkt von Shakesville, dass “Don’t Feed The Troll” silencing bestimmter Gruppen ist. Lustig, dass diejenigen, die sich jetzt hier engagieren, den alle retweetet haben; denn zu sagen, man solle mal netter sein und nicht so viele Argumente auf einmal in rapid succession bringen, um dem weißen ally-Mann* (TM) keine Angst zu machen = dasselbe.

4. Wer ist eigentlich nett zu mir? Warum bekomme ich keine Kekse für Selbstverständlichkeiten? Warum wird von mir verlangt, dass ich freundlich darauf hinweisen soll, wenn ein selbsterklärter ally* zwar total antirassistisch und antisexistisch und was weiß ich sein will, aber jeglichen *ismen-Mist reproduziert dabei und dann noch denkt, seine 101s seien bahnbrechende Erkenntnisse (und auch immer so behandelt wird, zugleich von anderen und Medien – daher ja auch die ununterbrochene Erwartungshaltung, die man jetzt schon wieder nicht durchbrechen darf), und mich in der Verantwortung dafür sieht, dankbar zu sein? Warum muß ich über die Gefühle von Menschen diskutieren, deren meine Gefühle und die konkrete Diskriminierung Marginalisierter weniger wichtig sind als lobende Worte und Glitzersticker, wenn sie, ohne je den Referenzrahmen anzugeben oder kritisch anzumerken, man hätte ja auch eine Frau* oder eine_n PoC fragen können, Sätze sagen wie “Feminist_innen würden das jetzt ‘Privileg’ nennen…”?

Nochmal: if it’s not about you, it’s not about you! Und hey, ob ihr’s glaubt oder nicht, ich kenne männliche* feminist allies und die mich, und sie sind immer noch dabei, obwohl sie solche Sachen wie den letzten Blogpost gelesen haben! Und woran liegt das? Weil sie nicht dabei sind “for the cookies,” sondern mit feministischem Wissen handeln. Das klappt super, auch ohne 101-Pfannkuchen mit Zucker. Wer sich persönlich angegriffen fühlt durch einen Rassismus- oder Sexismus- oder Ableismus-Vorwurf an andere “allies,” der_die tut das meist zu Recht. Und das Drama, wenn das zu Unrecht passiert, kann ich nicht nachvollziehen… Was genau ist schlimm an erneuter Reflektion? Das ist die Grundlage für’s Ally-Sein – und für social justice activism generell.  Wo genau liegt hier bitte die soziale Härte?

5. Nur ein einziges Mal würde ich mir wünschen, dass in Diskussionen, in denen ich mich mit rassistischen Mackern* und solchen, die meinen, keine zu sein, aber genau so argumentieren (also, ähm: rassistische Macker*) herumschlagen muss, dieser Empathiemaßstab an meine Bedürfnisse angelegt würde. Es ist natürlich kein Zufall, dass Marginalisierten gesagt wird, sie sollten doch mal nett sein zu Privilegierten, weil das sonst so krass feindselig herüber kommt (und diese Burgfriedens-Forderung geht, surprise!, immer nur in eine Richtung). Aber hier kommt der Knaller: Das ist Absicht! Durch die Verhaltens- und Redeweisen der Personen, zu denen ich jetzt feindselig bin, wurde jene Feindseligkeit bereits ihrerseits etabliert, bevor ich die erste Silbe geschrieben habe. Es wurde bereits festgelegt, wessen Territorium das ist und wer hier Defintionsmacht hat und wem die Bedürfnisse anderer default-mäßig egal sein können, egal, wie oft man das Gegenteil behauptet. Ich reagiere hier. Und, magischerweise, bin ich trotzdem die angriffslustige Angry Black Woman – surprise! Dass ich dachte, dass ich mich wenigstens darauf verlassen könnte, dass andere Feminist_innen solche Machtgefälle und Derailings-Mechanismen erkennen, war offenbar ein großer Irrtum. Mein Keks ist somit schon wieder kaputt. Aber ich mag Zuckerguss ja sowieso nicht. Nicht, wenn die Basics fehlen.

22 Responses to “Cookies and Good Intentions.”

  1. kiturak July 10, 2012 at 10:56 am #

    DANKE für das. <3
    DANKE überhaupt für die ganze Energie, die Du in diese Diskussionen gesteckt hast. Hatte schon vor über nem Jahr mal überlegt, ob ich ne Reihe von Übersetzungen mancher englischsprachiger Posts anfangen soll, weils so AAAAHHHHHRRRRGGGHHH war teilweise. Hatte über Nacht jetzt schon "überlegt", ob ich eine Seite mit Caps zu dieser Sache füllen soll, aber ich freu mich unglaublich, dass Du nen überall verlinkbaren deutschsprachigen basics-Text geschrieben hast, und Dir wieder die Mühe gegeben hast, Dinge zu erklären.

    Es kotzt mich in dieser ganzen Sache so an, dass das Keksdebakel nun schon der 101-level-Derail vom 101-level-Derail war.
    Sache: sexistische Scheißsendung im DLandradio.
    101-level-Derail1: männliche fauxminists. OKAY, streiten wir uns halt mit /denen/ rum, sind ja auch sexistisch und scheiße und hängt zusammen.
    101-level-Derail2: weiße weibliche* (?) concern trolls. OKAY, streiten wir uns halt mit /denen/ rum, ist ja auch sexistisch und scheiße und hängt zusammen.

  2. dieTilde July 10, 2012 at 11:23 am #

    <3. Vielen Dank.

    Großartiger Post.

    Und auch von mir noch einmal ganz lieben Dank für die Zeit und Energie, die du ins Kommentieren und die Twitter-Diskussion gesteckt hast <3.

    Was mir da gestern auch ziemlich auf die Nerven ging, war diese Argumentationsweise auf "Meta-Ebene" (oder so ähnlich): dieses kryptische Dauer-Drumherum-Formulieren von 'nem "Problem" anstatt ein unmissverständliches Statement á la "das find ich scheiße", oder so. Versteht ihr, was ich meine?

  3. Betti July 10, 2012 at 12:27 pm #

    Also, ich bin grad generell etwas gefühlsduselig drauf, aber…. also ich finde diesen Text – neben seiner (wie immer hier) inhaltlichen Klarheit und Qualität – auch einfach sehr ergreifend. Hatte beim Lesen des letzten Abschnitts fast ein wenig Pibbi in den Augen… Nur mal so als kleinkeksige Rückmeldung.

    • accalmie July 10, 2012 at 2:46 pm #

      @all: vielen dank!
      @die tilde: ich fürchte, das war auch der grund, warum ich erstmal ‘ne halbe stunde nicht verstanden habe, wo genau das problem liegt und wer hier eigentlich kritisiert wird und warum. den gedankengang, dass man jetzt zwischen sexistischen und rassistischen und guten und schlechten und echten und falschen fauxminists und allies unterscheiden müsse in der reaktion auf *istische ausfälle, (insbesondere deshalb, da es bei dem konkreten beispiel, das wir hier diskutieren, genau um die verknüpfung beider geht in den kritisierten fails), kann ich nicht teilen.

  4. hottehü July 10, 2012 at 3:17 pm #

    [So, ich lass das durch (und hab hottehüs zwei einzelne Kommentare zusammengelegt), als wirklich schöne Illustration des Argumentationsnivaus antifeministischer und potentiell rassistischer Kritiker_innen, die aktiv Blogs aufsuchen, um den Leuten dort zu sagen, dass sie die Klappe halten sollen – ganz schön viel Aufregung und Aktivismus für Menschen, die finden, Blogger_innen regten sich zu schnell und unnötig über alles auf…

    Offensichtlich hat sich hottehü leider nicht mit Derailing for Dummies, das er_sie hier als “Totschlagargumente” bezeichnet, beschäftigt, denn er_sie tappt in jede Falle, die dort aufgelistet und dekonstruiert wird. Ich finde es auch immer wieder bemerkenswert, wie eingängig, kenntnisreich und eloquent die vermeintlich “unreflektierten Totschlagargumente” der einfach nicht erwachsen werden Wollenden widerlegt werden von Kommentator_innen wie Dir, hottehü.

    Die Diskriminierung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen zu thematisieren und zu kritisieren ist für Dich zwar ein mittelalterlicher Irrglaube, für mich aber gelebte Realität. Dass Dir das übel aufstößt, dass man Leute wie Dich, die dafür verantwortlich sind, öffentlich benennt, ist mir schon klar.]

    1. Kommentar:

    “weil hier über Dinge geredet wird, die vor zehn Jahren in Derailing for Dummies abgehandelt wurden”

    und? davon wirds ja nicht richtiger. es beweist lediglich, dass auf seiten der selbsternannten feminist*_innen seit 10 jahren die gleichen unreflektierten totschlagrgumente als immunisierunge gegen kritik benutzt werden. die erde ist keine scheibe, werdet erwachsen!

    2. Kommentar

    [Auch hier: ein Klassiker des Derailing for Dummies, das Dein Totschlagargument, die Leugnung struktureller Diskriminierung und das vermeintliche Suchen danach, eins zu eins auseinandernimmt.]

    “Es ist natürlich kein Zufall, dass Marginalisierten gesagt wird, sie sollten doch mal nett sein zu Privilegierten”

    wenn man “marginalisiert” ist, ist jedes problem diskriminieriung.

    • hottehü July 10, 2012 at 4:29 pm #

      [TW sexism, racism, victim blaming]

      ich leugne nicht, dass menschen strukturell diskriminiert sein können. aber deine marginalisierung gibt dir nicht das recht, andere anzupissen, WEIL du dich als marginalisiert wahrnimmst. anstand und das, was du “nettsein” nennst, ist ein anspruch an alle diskussionsteilnehmer. und vor allen auch an dich, denn du bist es ja, die forderungen an die von dir als privilegiert gelabelten richtet. dein verhalten ist überheblich und prätenziös. damit wirst du nichts erreichen, außer schulterklopfen deiner peergroup.

      aber vermutlich willst du es nicht anders. denn so hast du zumindest eine handvoll claqeuere und die rendite des daueropfers. du bist für keines deiner probleme zuständig. es sind immer die weißen, heterosexuellen … männer. praktisch! da musst du dich und deine argumentation natürlich nicht hinterfragen (lassen), denn du hast recht per default.

      • accalmie July 10, 2012 at 5:01 pm #

        So, hier nochmal hottehü, damit man sehen kann, was ich meine und welche Kommentare das uppity-Sein von gewissen sozialen Gruppen bei manchen Menschen auslöst, zu denen ich dann freundlich zu sein hätte:

        ich leugne nicht, dass menschen strukturell diskriminiert sein können.

        Genau genommen hast Du in Deinem vorhergehenden Kommentar geschrieben, dass “selbsterkärte” Feministinnen an die Erde als Scheibe glauben, und einfach nicht erwachsen werden wollen – und das zu einem Post, der sich mit struktureller Diskriminierung auseinandersetzt. Finde den Fehler…

        aber deine marginalisierung gibt dir nicht das recht, andere anzupissen, WEIL du dich als marginalisiert wahrnimmst. anstand und das, was du “nettsein” nennst, ist ein anspruch an alle diskussionsteilnehmer.

        (…nur ein anspruch an männer in einer diskussion…?) Den Post hast Du gelesen, ne? Denn in diesem Post steht, dass das “Anpissen”, wie Du es so schön formulierst, nicht von mir ausgeht, sondern von denjenigen, die diskriminierende Dinge sagen und diskriminierend handeln, und es wird auch gesagt, warum. Da Du ja aber der Meinung bist (…und jetzt kommen wir wieder zurück zu dem Punkt, dass Du strukturelle Diskriminierung ja nicht leugnen würdest… aha), dass ich mich als marginalisiert “wahrnehme” und vielleicht gar nicht marginalisiert bin (denn offensichtlich steht es mir als woman of color nicht zu, das aufgrund diverser Erlebnisse selbst entscheiden zu können – jedenfalls müsste ich das nochmal mit ein paar Weißen besprechen, bevor ich’s einfach so behaupte, denn das kann ja jede_r), reisst Du hier schon wieder die Definitionsmacht an Dich, nennst mich eine potentielle Lügnerin, und machst meine Selbstidentifikation von Deiner Gunst abhängig. Dann möchtest Du, dass ich auf diese diskriminierende Vorgehensweise mit Anstand und Nettigkeit reagiere – all den Attributen, die Du schon von Anbeginn an völlig außen vor lässt (und von “Anstand” zu reden, ist auch schon ziemlich bitter, angesichts historischer Ausprägungen dieser “Tugend” in Deutschland) und mir nicht gewährst. Während Du meine Forderung, als ebenbürtige Person in eben jener Diskussion wahrgenommen zu werden von Anfang an als vielleicht zu politisch korrekt oder als nicht glaubwürdig genug oder als “nicht erwachsen werden wollen” bezeichnest, erwartest Du, dass ich Dir mit dem Respekt begegne, den Du mir in nicht einer Sekunde allein auf diesem Blog entgegenbracht hast? Wenn Du den post gelesen und verstanden hättest, dann wäre Dir hoffentlich klar geworden, dass Du hier das beste Beispiel für das Argument bringst, das ich versuchte darzustellen.

        und vor allen auch an dich, denn du bist es ja, die forderungen an die von dir als privilegiert gelabelten richtet. dein verhalten ist überheblich und prätenziös. damit wirst du nichts erreichen, außer schulterklopfen deiner peergroup.

        Man sieht, dass Du hier genau dasselbe Muster wiederholst wie im letzten Absatz. Du meinst, dass ich mir vielleicht nur einbilde, von Menschen aufgrund äußerer Merkmale systematisch diskriminiert zu werden, und deshalb sind jene Menschen auch nur “gelabelt” als privilegiert. Du erklärst natürlich nicht, warum man nicht privilegiert sein soll in einer deutschen Gesellschaft als weißer, deutscher, heterosexueller Mann – aber das ist offenbar nur die Wunschvorstellung (hallo, Ben! Und: soviel zur angeblichen Nicht-Leugnung struktureller Diskriminierungsmuster) bzw. Ausrede für das ständige Rumgejammer weinerlicher Randgruppen. Offenbar haben jene weinerlichen Randgruppen Deiner Meinung nach auch die Macht und den Einfluss, dies selbst zu bestimmen und einer eigentlich egalitären Gesellschaft einfach überzustülpen…

        Du hälst es für eine “Forderung”, eben diesen Respekt zu erwarten, den Du trotz dieser Einleitung von mir erwartest, und Du hälst es für angemessen, dass ich um Selbstverständlichkeiten freundlich bitten muss, die Dir als default zur Verfügung stehen. Wenn ich mich nicht so unterwürfig verhalte, wie Du es von einer marginalisierten Person erwartest, ist mein Verhalten nicht gar menschlich oder verständlich angesichts der Dinge, die mir Leute wie Du jeden Tag um die Ohren hauen, sondern ich verlasse meinen mir zugeordneten Rang, und bin deshalb “überheblich und prätentiös.” Da zeigt sich leider in voller Größe Deine diskriminierende Denkweise: Die gleichen Rechte einzufordern, die Du hast, ist also ein Zeichen des “uppity”-Seins – und, wenn ich also Grundrechte einfordern möchte, dann solle ich doch gefälligst darum betteln, weil es sonst ja nichts bringt außer dem Schulterklopfen anderer Marginalisierter oder vermeintlichen Gutmenschen – denn dafür mach ich das offenbar: für props. Nicht, weil es ein uneträglicher Zustand ist. Oder doch…? Ich verweise da gerne noch einmal auf Derailing for Dummies, denn – ja, schon wieder – Du bedienst wirklich jedes Klischee, das dort mit größter Sorgfalt aufgezeigt wurde, z.B.: Das Unfreundlich Sein und Dem eigenen Zweck schaden durch’s Unfreundlichsein.

        aber vermutlich willst du es nicht anders. denn so hast du zumindest eine handvoll claqeuere und die rendite des daueropfers. du bist für keines deiner probleme zuständig. es sind immer die weißen, heterosexuellen … männer. praktisch! da musst du dich und deine argumentation natürlich nicht hinterfragen (lassen), denn du hast recht per default.

        Das Problem ist hier ja, dass Du so tust, als hättest Du mit auch nur irgendeiner Aussage hier meine Argumentation hinterfragt. Das mag Dir neu sein, aber: nein, hottehü, das hast Du nicht. Deine Beiträge hier enthalten kein einziges Gegenargument, keine einzige Zahl, keine einzige Idee, warum ich Unrecht habe. Was Du tust, ist Dich persönlich angegriffen fühlen und mich in Retour persönlich mit Plattitüden anzugreifen, indem Du meine intellektuellen Kenntnisse und persönliche Identifikation anzweifelst, die Zustimmung von Individuen zu den Punkten, die ich versuchte zu machen in dem post als den undurchdachten Beifall von Claqueur_innen, die offenbar weder selbst agency noch Denkvermögen habeen in Deiner Sichtweise, diffamierst, mich ein “Daueropfer” nennst, und behauptest, ich würde alle persönlichen Probleme meines Lebens “auf die weißen, hetereosexuellen Männer” schieben. Das ist natürlich keine neue Theorie, aber Du hast ja noch nicht mal irgendwas, was diesen Gedankengang als mehr als reine Misogynie und reinen Rassismus zumindest verdeckt, zu bieten. Das war’s also schon mit Deiner Ratio: Wirre Vorwürfe, passiv-aggressive Unterstellungen, müde Misogynie und ganz viel Privilegengerede, dass ich mir Deine Rechte auch erstmal verdienen muss und einfach mal was leisten soll dafür. Das ist leider nicht hinterfragen meiner Argumente oder meiner Position, das ist einfach nur peinlich in der Offensichtlichkeit dessen, was ich mit diesem gesamten Blog kritisiere.

        Du stilisierst Dich als derjenige, der sich traut, der Pseudo-Marginalisierten Paroli zu bieten, anders als vermeintliche Claqueur_innen, und meine Argumente clever hinterfragt und mir aufzeigt, dass ich doch einfach individuell weinerlich und ein bißchen blöd und faul bin, weil ich Deiner Meinung nach auf keinen grünen Zweig komme mit diesem vermeintlichen Sexismus und Rassismus in dieser Gesellschaft (jetzt fehlt nur noch, dass Du mir Deinen Uni-Abschluss nennst und fragst, was ich denn so gemacht habe, außer Deutsch zu lernen). Das ist natürlich toll für’s eigene Selbstbewusstsein und lässt sich auch ganz gut auf PI-Seiten verkaufen, aber es ist leider keine Leistung. Es ist Pöbeln aus dem alleinigen Grund, dass ich Dir mit diesem Text auf die Zehen getreten bin, und Du jetzt ganz schnell widerlich werden musst, damit ich endlich aufhöre, solche Sachen zu sagen. Deshalb, hottehü, spiel bitte woanders. Auf diese peinlichen Auftritte kann ich gut verzichten – Dein Gepöbel ist mir zu unterkomplex, und Du machst Dich reichlich lächerlich. Farewell!

        [Update: hottehü kam danach zum vierten Mal zurück, um mir in drei Zeilen zu sagen, dass ich mit “auf die Zehen treten” offenbar selbst erkannt hätte, wie sehr ich mich daneben benehme; aber egal, was ich sagen würde, ich ihm sowieso gar nicht auf die Zehen treten könne. Das kann man schon so stehen lassen, oder – da muß ich die Mehrfach-Lustigkeit nicht erklären :D… Viel Spaß auf der BLACKlist (uh oh…), hotte.]

  5. zweisatz July 10, 2012 at 5:14 pm #

    Oh my oh my. Auch von mir Danke für die Mühe, dein unermüdliches Diskutieren und Erklären erst auf der Mädchenmannschaft, dann auf Twitter, das dann in einen Blogpost zu gießen und dann auch noch mit so ‘nem Quark wie dem Kommentar von hottehü Tiefenanalyse zu betreiben, nur damit manche Leute vielleicht den Punkt mitbekommen. Kudos, probs, Blumenstrauß, Nilpferdbaby von mir.

  6. zweisatz July 10, 2012 at 5:24 pm #

    Add on: Allys ohne Unterscheidung ansprechen? Völlig legitime Sache! (Aktue Gefahr von Wiederholung dessen, was im Artikel steht! Wenn irrelevant bitte löschen)
    (1) Ob man angesprochen wurde, kann man immer noch selbst entscheiden.
    a. Wenn man eigentlich nicht gemeint war, aber sich die Kritik zu Herzen nimmt: super! Lernerlebnis!
    b. Wenn man sich angesprochen fühlt und gemeint war: super! Lernerlebnis!
    (2) Von Betroffenen eine Unterscheidung in “gute” und “böse” Allys zu fordern, damit den “guten” ihre feefees nicht weh tun, ist derailing und Ton-Argument. Daraus folgt
    (3) Das geht gar nicht! Von einer marginalisierten¹ Person in so einer Diskussion zu fordern, dass sie ihre Ausdrucksweise differenziert, damit Allys nicht über ihr Handeln nachdenken müssen, ist völlig daneben.
    (4) Was ist das denn für ein Ally anyway, der bei sowas aussteigt? Siehe was du selbst im Artikel schriebst: es gibt die mythischen Kreaturen, die damit klar kommen. Und es ist nicht ungerecht zu fordern, dass sie Kritik standhalten können.

    1 wörtlich: an den Rand gedrängten

    • accalmie July 10, 2012 at 6:39 pm #

      Danke. Was mich irritiert, ist, dass mir eine gewisse Empathiefähigkeit abgesprochen wird. Tatsächlich hab ich offensichtlich wenig Empathie mit Menschen, die sich als Teil von sozialen Bewegungen oder als Kenner_innen von Theorien verstehen, die im Kern alle Reflektionsfähigkeit und gesellschaftliche und individuelle Veränderung einfordern, diese Theorien/Praxis dann stellvertretend für andere predigen, und sich selbst verbitten, auf privilegierte Positionen hingewiesen zu werden. Das hat für mich nichts mit mangelnder Empathie zu tun, sondern mit einem Faible für die Verhinderung von Bigotterie.

      Kleines Beispiel: Ich hab gelegentliche ableism-fails, und Du bist eine der Personen, die mich darauf hinweist. Wie finde ich das? Großartig! Fühle ich mich angesprochen, wenn von ableism-fails berichtet wird? Ja. Aber nicht, weil ich ableism heimlich toll finde, sondern, weil ich dazulernen möchte und als temporary ablebodied person dazulernen muss. Macht mich das so fertig, dass ich nie wieder irgendwas mit anti-ableism am Hut haben will? Ähm, nein. Ich weiß nicht, wie man auf sowas kommt (oder besser: ich weiß es. Ich find’s nur zum Kotzen).

      Wir reden hier ja aber noch nicht mal über den gelegentlichen slip-up, und es hat auch niemand gefordert, dass niemals vergeben und vergessen werden darf!!1!, sondern es geht darum, dass ganz konkrete weiße Männer* in einer ganz konkreten Situation, die Sexismus und Rassismus reproduzierte, dafür kritisiert wurden, und jetzt beleidigt sind, weil sie angeblich zu Unrecht nicht als allies wahrgenommen würden. Daran wird wieder Kritik geübt, und, was passiert? Concern trolling, und wir müssen über die Gefühle der fail-Produzenten reden, statt über das eigentliche Problem der fails.

      Es geht hier eben nicht darum, dass jemand mal was gesagt hat, was sexistisch oder rassistisch war, er_sie darauf hingeweisen wurde, er_sie es jetzt anders macht und man es trotzdem nicht loslassen kann und die Person weiterhin bullied bei jeder Gelegenheit. Es geht hier darum, dass weiße Männer* bewusst als selbsterklärte Kritiker* von Sexismus für Frauen* an einer Gesprächsrunde teilnahmen, in der sie dann auch Sexismus reproduzierten, aber partout nicht einsehen wollen, warum sowohl die als sinnvoll bewertete Eigenteilnahme als auch das Verhalten während dieser Runde kritikwürdig sind, und sich nun über MANGELNDES LOB BESCHWEREN.

      Ich hab auch zwischendurch angemerkt, dass es doch eine Möglichkeit für allies* ist, sich selbst Feedback zu geben und sich im Zweifelsfall gegenseitig zu unterstützen, falls sich jemand tatsächlich zu Unrecht selbst so fertig macht, dass es nicht mehr zu rechtfertigen wäre (…diese Utopie besprechen wir ja essentiell…). Es gibt ja auch immer die Möglichkeit, NACHZUFRAGEN, um Feedback zu bekommen (und dann auch akzeptieren zu können, wenn das entweder nicht freundlich ist oder andere keine Lust dazu haben).

      Aber den für mich mitschwingenden Vorwurf, dass die mangelnde Freundlichkeit gegenüber pseudo- oder nicht-pseudo-allies einen generellen Mangel an Empathie und krasse Radikalität impliziere, finde ich ziemlich anstrengend in diesem Kontext. Wie bereits geschrieben: Wo ist denn die Empathie von Möchtegern-allies und ihren Verteidiger_innen, wenn es darum geht, dass jahrelanges Erklärbären mit minimaler Wirkung eben Spuren hinterlässt? Dass man es nicht einfach jeden Tag übersehen kann und möchte, dass man die Nachsicht erbringen soll, die man selbst nie bekommt? Dass man damit die Diskussion um die eigentlichen Thematiken verhindert und dafür sorgt, dass Kritik wieder unter den Teppich geschoben wird?

      Es ist ja auch nicht so, als hätte ich Deef oder wen auch immer ungefragt dumm von der Seite angemacht. Jeder Post war eine Reaktion auf eine vorhergehende Handlung UND eine Antwort auf sich darauf beziehende Beiträge. Ich behaupte sogar, dass viele Leute (man vergleiche z.B. den Post von Halfjill und die Tilde dazu) versucht haben, konstruktive Vorschläge zu machen; es wurden Links und 101s gepostet. Trotzdem reden wir immer noch über die angeblich durch Feindseligkeit verletzten Gefühle derjenigen, die sich nicht konstruktiv mit dieser Kritik ausienandersetzen wollen.

      Es finde das also nicht nur unfassbar anstrengend und falsch, sondern ich bin auch immer noch irritiert darüber, wie diese Debatte begründet wurde. FFS…

      • zweisatz July 10, 2012 at 7:50 pm #

        Word.

        Dass nach jahrelangem Erklären nur die Wahl bleibt entweder gar nicht mehr Fails aufzuzeigen oder dafür angemacht zu werden, dass man dabei nicht nett genug ist, ist krasse Scheiße.

        Die Empathie-Sache raffe ich gar nicht: das liefe doch auf übelste emotionale Selbst-Ausbeutung hinaus sich in so einem Kontext ins Gegenüber hineinzuversetzen.
        Der Mangelnde-Empathie-Vorwurf ist auch noch so unglaublich absurd, wenn er in einem Kontext erhoben wird, in dem man qua Minderheitangehörigkeit vs. Mehrheitsgesellschaft sein Leben lang dazu gezwungen war, wie die Allies zu denken.
        Es würde an komplette Selbstaufgabe grenzen bei Diskussionen die Wortwahl danach vorzunehmen, wie die Kritisierten sich möglichst nicht angegriffen fühlen.

        Ehrlich gesagt habe ich bis jetzt nicht verstanden, warum sanczny den “aber denk doch mal dran, welche Allies du kritisierst”-Punkt aufgeworfen hat. Muss man nicht unterscheiden (siehe mein voriger Kommentar) und derailt total vom eigentlichen Thema.
        Wie kiturak sagte: Derailing vom Derailing.

  7. kiturak July 10, 2012 at 6:57 pm #

    Ich kann es wirklich einfach wirklich einfach wirklich einfach wirklich einfach WIRKLICH NICHT FASSEN, dass wir hier das tone argument diskutieren.

    Einfach mal ne WINZIGE Auswahl davon, was zu dem Thema schon auf Englisch geschrieben wurde und von accalmie so freundlicher- wie aufwändigerweise akkurat zusammengefasst:
    Naamen Gobert Tilahun, The Privilege of Politeness
    zvi LikesTV: What I learned about tone
    The Unapologetic Mexican: The Drowning maestro
    inalasahl: Because There Aren’t Enough Spoons on the Planet
    Geek Feminism Wiki: Tone argument

    Und einfach weil’s so … ist,
    Shut Up, Moby: How the “But I’m a Vegan” Problem Is Ruining Progressives

    Lasst uns einen Kickstarter aufmachen, um diese Sachen selbst zu übersetzen – denn ich SEH. ES. NICHT. EIN, den Leuten, die alles alles schon aufgeschrieben haben, nicht wenigstens den Respekt dafür zukommen zu lassen, nach all der WUT, die in solche Texte reinfließt – und jede_r faux ally, die_der mit dem FUCKING Ton-Argument ankommt, darf was reinzahlen, um wieder dazuzugehören. Oder selbst übersetzen. Oder mit den nächsten 100 Nervbacken reden.

    • zweisatz July 10, 2012 at 7:51 pm #

      Diese Strategie könnte perfekt funktionieren, mMn ;)

  8. dieTilde July 10, 2012 at 8:49 pm #

    Ich muss ganz ehrlich sagen, auch, wenn das jetzt nicht viel Neues zum Thema beiträgt, ich bin und war wirklich maximal irritiert, dass eklärte Feminist_innen über dieses “Tone”-Argument diskutieren wollen.

    Dieser Fall war ein mehr als _so_ offensichtlicher Fall von Derailing, dass ich bei dem ganzen Drumherum-Meta-Aussagen in der Diskussion überhaupt nicht auf die Idee kam, dass es tatsächlich DARUM geht.

    Es ging ja nicht um irgendein “Missverständnis” oder um eine mehrdeutige Aussage zu Thema x/y und ich versuche mich selbst auch in Diskussionen zu hinterfragen, _wie_ “nett” oder eben nicht jetzt angemessen ist.

    Wenn es aber um einen Fail wie diesen geht (dem ja nun mal auch eine mehr als schief gelaufene Dynamik vorausging), dann erwarte ich eigentlich, dass Feminist_innen das auch als solchen identifizieren.

    Was muss man denn in diesem Fall großartig diskutieren? Ich kapiere das immer noch nicht. Ich verstehe es nicht.

    Und wenn es um ein Übersetzungsprojekt geht, bin ich gerne dabei :-).

  9. Marishiki July 10, 2012 at 9:26 pm #

    »Ebenso wie dies hier: jemanden einen Fauxminist zu nennen, ist nicht so schlimm, wie einer zu sein.«
    »Es wurde schon so oft geschrieben, dass “nett” sein nicht nur nichts bringt, sondern ein gegendertes Modell der Auseinandersetzung ist.«
    merk ich mir (beides), muss ich noch verinnerlichen, an einigen punkten mehr als an anderen.

    »Wenn Du nett sein willst (oder besser: noch kannst): fein! Aber dann kann man auch akzeptieren, dass andere das nicht mehr sein können.«
    das ist etwas, was ich gestern nicht bedacht habe oder was mir so manches mal nicht auffällt, weil es bei mir tatsächlich meist eher länger braucht bis ich genervt bin bzw. merke, dass ich meine energie auf jemanden verschwende [wohl einerseits, weil ich mich eben nicht mit mehreren *ismen auseinandersetzen muss, andererseits wegen zu tief verinnerlicher genügsamkeit oder so].
    von daher: sorry, dass ich diesen anspruch erhoben hab, das war unreflektiert und tut mir leid.

  10. Betti July 10, 2012 at 9:41 pm #

    @ hottehü

    Wenn schon, dann bin ich bitte eine ClaqueurIN – so viel Zeit muss sein.

    In diesem Sinne: loud and proud nochmal ein formvollendetes *klatschklatschklatsch* an accalmie!

  11. accalmie July 10, 2012 at 9:44 pm #

    @Marishiki: Vielen Dank, das weiß ich zu schätzen!
    @Betti: Hihi, danke :).

  12. Kim July 14, 2012 at 2:06 pm #

    THIS! THIS! THIS!
    danke und ich bewundere dich wirklich für deine ganze geduld und deine sachliche art zu schreiben und zu reagieren – ich möchte meistens einfach nur noch mit “adfglelkgh” reagieren, aber das bringt ja auch nichts.
    stay strong!

    • accalmie August 13, 2012 at 1:36 pm #

      Dankeschön, Kim!

Trackbacks/Pingbacks

  1. Re: Allies und Kekse « sanczny - July 10, 2012

    […] dass die beiden von mir Angesprochenen nett sein müssten zu männlichen Allies, wie es jetzt hier dargestellt wird. Wie käme ich dazu, srsly? Aber in Kauf nehmen, dass mit “Kritik” die Falschen […]

  2. Mädchenmannschaft » Blog Archive » Endlich Feminismus 101 auf deutsch, aber keine Kekse mehr – die Blogschau - July 14, 2012

    […] „es gut zu meinen“ nicht vor Kritik schützt, wenn mensch sich sexistisch und rassistisch verhält, erklärt stop! talking. Keine Kekse für […]

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